Stil

In der Malerei z.B. des Nikias (340 v.Chr.) werden oft zwei Menschen (Mann und Frau) dargestellt, die sich nicht aus eigenem Antrieb begegnet sind (Odysseus, der sich nach Hause sehnt und Kalypso, die ihn ungern scheiden sieht), daraus erhält das Bild eine innere Spannung, welche den Betrachter sofort auf das Wesentliche leitet und ihn zwingt,… Continue reading Stil

Transparenz

Lesbarkeiten können nicht nur wie von Hofer in Noto exemplifiziert in der Fläche, als Verhältnisse zwischen Pilastern und mit überschnittenen Teilflächen gelesen werden, sondern wie bei Sangallo z.B. senkrecht zur Fläche: Bossen und dahinter die Hauptsache, Pilaster. Eine andere Möglichkeit zeigt Sangallo, indem er Türen mit Gewänden zwischen Halbsäulen/Pilaster zeichnet: die Türen verlangen eine Wand,… Continue reading Transparenz

Elemente der Architektur – sowie städtebauliche Ordnungselemente

Hier (wie in Venedig): (Haupt-)Innenräume auf Aussenräume bezogen Übernahme des Arkadenmotivs aus dem Dorf, Raum aufspannen zwischen der Loggia der Kirche und der neuen Arkade (wie Vicenza) mit präzisem Verorten des Neubaus; Dialog Kirche / Geschäft zu Brot (Kaufen und Essen) und Fisch. Thematik: Poesie, „Lichtbriefkasten“, das Licht „beugt sich“ Thematik: Poesie, Ausquellen von natürlichem… Continue reading Elemente der Architektur – sowie städtebauliche Ordnungselemente

Schönheit

Die Fülle Die Fülle kann nur gestaltet – und empfunden werden, wenn man sie erleben und sich auf sie einlassen und präzise auf sie eingehen kann. Die Fülle gestalten: Rhythmen, Nähe, Kräfteflüsse; Dichte, Dunkelheit, Licht; Ragen, Stehen, Hängen; Charme, Erstrahlendes, Dich-Erfassendes; Atmosphärisches (knirschendes Kies, die Sommerbäume in der Orangerie; Brot, Holz; Seeligkeit; Verschraubung; Werben, Weben,… Continue reading Schönheit

Istanbul

DAS POCHE IN ISTANBUL UND WIE EIN ARCHITEKTONISCHES PRINZIPARCHITEKTUR UND STÄDTEBAU BEEINFLUSST Sei es z.B. im barocken Privathotel Frankreichs, in der Residenz in München, eine überragende Bauleistung der europäischen Renaissance oder in den Werken von Sinan in Istanbul: allen ist gemeinsam, dass grosse, repräsentative Innen- oderAussenräume in einem kompakten, urbanen Umfeld nur zusammen mit Resträumen… Continue reading Istanbul

Berlin

Taut zeigt am Gebäude der Bismarckstrasse 10 in Berlin, wie durch Dichteunterschiede in der Fensterverteilung und minime Versätze ein Gebäude in der Stadt/Strasse verortet aber auch bestimmend werden kann (Textur). An den Siedlungsbauten der 20er Jahre exemplifiziert er volumetrische „Vokabeln“ wie Schichtungen, Perforation, Eintiefungen, Ausstülpung (Balkone eingedrückt –blau und vorgesetzt – rot), aber auch Definitions-… Continue reading Berlin

Jerash

Volumetrische Verbindungen Ein Prozessionsweg wird über die Strasse mit dem Tempelbezirk verbunden – als „Verdübelung“ Um den Prozessionsweg aus der Unterstadt mit dem Heiligtum oben auf der anderen Strassenseite zu verbinden, wird eine räumliche „Verdübelung“ ausgeführt: mittels Vorhof noch rechts der Strasse, der passgenau auf den Portikus in der Ladentiefe auf der anderen Strassenseite verengt… Continue reading Jerash

Padua

Es gibt die Idee vom kontinuierlichen Raum (der Moderne) und der ‘’Äquivalenz von Hohl und Voll’’ Doch die ‘’Urheber’’ dieser Städte, wo solche Ideen abgeleitet werden) stellten ihre Städte als Ansammlungen von Gebäuden dar oder als ‘’Mauern’’ (Sicherheit) und ‘’Kirchen’’ (Heil) Es gibt Blöcke, aufgelöst in kleine Bauten und Brocken (Saal, Kirchen, Klöster als Konglomerate):… Continue reading Padua

Venedig

Formung Redentore von Palladio: die Fassade ist eine Front (ein Ganzes), die modelliert ist: vortreten, zurücktreten von dünnen Schichten (Transparenz) im Gegensatz zu San Georgio, wo die einzelnen Bauglieder einzeln gedacht sind. Palladio, Redentore Die Wand tritt zurück (Nischen) oder eng an die Stützen heran; sie hat dazu vorne übereinander eingetiefte Nischen (die Wand wird… Continue reading Venedig

Ponte Tresa

Ponte Tresa, Via Lugano, mit Einzel-Vorbauten, welche die Sicht zum See offen lassen, die Gebäude sind aber über ein- und mehrgeschossige „Galerien“, gedeckte Aussenräume, zusammen und mit der hinteren, fast ganz geschlossenen Zeile verbunden – alles noch gekrümmt – auch damit keine Endlosperspektiven entstehen – und die Neugier wach bleibt: Hohl-Voll Kontinuum, dialogisch, hell, mit… Continue reading Ponte Tresa